Unsere Ö-Wärme

Fernwärme direkt zu Ihnen: Fernwärme ist in der Nutzung besonders komfortabel – denn die gewünschte Wärme wird frei Haus geliefert. Es wird kein eigener Heizkessel benötigt, und es entstehen vor Ort keine Emissionen. Unsere Ö-Wärme wird umweltfreundlich erzeugt – mit einem hohen Anteil von Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung.

Unsere Energieerzeugungsanlagen arbeiten mit Kraft-Wärme-Kopplung: Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Fernwärme – das ist besonders effizient und schont Ressourcen. Das bei diesem Prozess erzeugte Heißwasser wird über ein Rohrleitungssystem an unsere Kunden transportiert.

Neugierig?

Alle weiteren Informationen finden Sie auf dieser Seite. Unsere Kollegen vor Ort beraten Sie gerne. Vereinbaren Sie einfach einen Termin!

Primärenergiefaktor in den einzelnen Wärmegebieten
Öhringen Wärmeverbund fP,FW=0,24 EE-Anteil 59%
Öhringen Limespark fP,FW=0,22 EE-Anteil 85%
Preisinformationen für Privat- und Geschäftskunden

Wie kommen die Wärmepreise zustande?

Die Preise werden marktkonform, transparent und zeitnah an die aktuellen Kostenentwicklungen angepasst.

Der Preis für die Wärmelieferung setzt sich aus Grund-, Mess- und Verbrauchspreis zusammen

Grundpreis:
GPneu = 41,30 €/kW x (0,5 x Inv1/Inv0 + 0,5 x L1/L0)

Arbeits- bzw. Verbrauchspreis:
APneu = 69,30 €/MWh x (0,4 x BM1/BM0 + 0,4 x EG1/EG0 + 0,2 x L1/L0) €/MWh

Messpreis:
MPneu = 65,00 €/a x (0,5 x Inv1/Inv0 + 0,5 x L1/L0)

Indizes: 

Basis-Index0 (> 01.01.2019) 

Folge-Index1
InvInvestitionsgüterindex102,7 Punkte106,8 Punkte
LLohnkostenindex94,1 Punkte101,2 Punkte
EGErdgasindex90,8 Punkte97,1 Punkte
BMBiomethan70,50 €/MWh74,80 €/MWh

Beispiel:

Ihr Wärmeanschluss hat eine Leistung von 10 kW und für Heizung und Warmwasser brauchen Sie etwa 13.000 kWh Wärme pro Jahr. Was wäre demnach pro Jahr zu bezahlen (Preise inkl. 19 % MwSt.)

    Grundpreis 51,99 €/kW x Anschlussleistung 10 kW)= 519,90 €/Jahr
+  Verbrauchspreis 8,801 ct/kWh x Wärmeverbrauch 13.000 kWh/Jahr = 1.144,13 €/Jahr
+ Messpreis = 81,82 €/Jahr

= 519,90 €/Jahr + 1.144,13 €/Jahr + 81,82 €/Jahr = 1.745,85 €/Jahr

Die TAB Fernwärme einschließlich der dazugehörigen Datenblätter gelten für die Planung, den Anschluss und den Betrieb von Anlagen, die an die Fernwärmenetze der Stadtwerke Öhringen angeschlossen werden. Sie sind Bestandteil des zwischen dem Kunden und den Stadtwerken Öhringen abgeschlossenen Netzanschlussliefervertrag.

Netzanschlussvertrag (nur Fernwärme)

Technische Anschlussbedingungen (TAB) Fernwärme

TAB-Tabelle 8: Netzparameter (Primärseite)

TAB-Tabelle 9: Auslegungsparameter Kundenanlage (Sekundärseite)

Verordnung über allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV)

Unsere Abteilung Graphische Datenverarbeitung (GDV) und Planwerk ist Ihr Ansprechpartner für Fragen zur Lage von Fernwärmeleitungen in unserem Netz- und Zuständigkeitsgebiet.

Vor Beginn Ihrer Baumaßnahme können Sie die Lage ihrer Fernwärmeleitung in Ihrem Bauabschnitt über eine Planauskunft in Erfahrung bringen. Auch bei öffentlichen Bauvorhaben können Sie die Trassenführung und Einmessung der Fernwärmeversorgungsleitungen im öffentlichen Bereich über unsere Planauskunft erfahren.

 

Eine Planauskunft erhalten Sie in der Zeit von:

Mo.-Do.: 8-12 Uhr sowie von 14-16 Uhr
Fr.: 8-13 Uhr

Tel.: 0791 401-654

E-Mail: planauskunft@stadtwerke-oehringen.de

Stadtwerke Öhringen - Regional erzeugter Ökostrom - nachhaltige und zukunftsorientierte Energie - Frau Scheufler

Sophie Scheufler

B. Eng.(FH) Gebäude-,Energie- und Umwelttechnik (SP Energietechnik)

+ 49 7941 649436-1
+ 49 151 10369675

sophie.scheufler@stadtwerke-oehringen.de

Häufig gestellte Fragen

Unter Nah- bzw. Fernwärme versteht man ein Heizsystem ähnlich wie eine Zentralheizung, das jedoch nicht einzelne Räume eines Hauses, sondern mehrere Gebäude bis hin zu ganzen Stadtteilen und Regionen mit Wärme in Form von heißem Wasser versorgt.

Dabei laufen zwei Rohrleitungen zu jedem Gebäude. In einem Rohr gelangt das heiße Wasser ins Gebäude, wird dort über einen Wärmetauscher geführt, der die Wärme an das gebäudeeigene Heizsystem überträgt und somit das heiße Wasser abkühlt. Das abgekühlte Wasser läuft über die zweite Rohleitung vom Gebäude wieder zurück zum zentralen Heizkraft- oder Heizwerk.

Prinzipiell beschreibt der Begriff Nahwärme dasselbe wie der Begriff Fernwärme. 

Die Grenze zwischen der Benennung orientiert sich an der Leitungslänge der Wärmeleitungen, die ein Gebiet mit Wärme versorgen. Diese Grenze ist nicht definiert und daher fließend.

Der Wärmetauscher im Haus ist notwendig, weil über diesen die Wärmemenge, die vom Fernwärmenetz ins Haus gelangt, besser geregelt werden kann und zudem bei einem Leck in der Heizungsanlage des Hauses nicht hunderte von Kubikmetern Wasser aus dem Fernwärmenetz im Keller des Hauses landen.

Der reine Verbrauchspreis der Fernwärme sieht auf den ersten Blick teurer aus, wenn man ihn mit dem reinen Ölpreis pro Liter bzw. Erdgaspreis pro kWh vergleicht. Bei einer Vollkostenrechnung, in der auch die Unterhaltskosten für die Heizungsanlage, die Erneuerungskosten für die Investition nach 20 Jahren bei Öl- und Gasheizungen und die sonstigen Kosten wie Schornsteinfeger etc. berücksichtigt werden, stellt die Nah- oder Fernwärmeheizung eine günstige Alternative zu den bekannten Heizsystemen dar.

Insbesondere vor den steigenden Anforderungen des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes, spielt die Fernwärme besonders im Gebäudebestand ihre Stärken aus. Denn mit dieser Heizenergie ist man nicht zur Nutzung teurer Bioenergie oder zur Investition in Solarthermische Anlagen gezwungen.

Der Umstieg auf Nah- oder Fernwärme wird unter bestimmten Voraussetzungen unterstützt:

  • als Zuschuss durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

oder

  • bei Krediten durch einen Tilgungszuschuss der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird der Einbau von effizienten Wärmeerzeugern, von Anlagen zur Heizungsunterstützung und der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz, das erneuerbare Energien für die Wärmeerzeugung mit einem Anteil von mindestens 25 Prozent einbindet gefördert.

    Unter anderem werden auch Gebäudenetze und der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz gefördert.

Bei einem Mindestinvestitionsvolumen von 2.000 Euro werden

  • Wärmeübergabestation eines Netzes mit einem Anteil erneuerbarer Energien von
    mindestens 25 % mit 30 %
  • Wärmeübergabestation eines Netzes mit einem Anteil erneuerbarer Energien von
    mindestens 55 % mit 35 %

gefördert. Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan vor (iSFP) ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5% möglich. Für den Austausch einer Ölheizung wird ein Bonus von zusätzlichen 10 % gewährt.

Die förderfähigen Kosten sind gedeckelt auf 60.000 Euro je Wohneinheit.

Wer kann die Förderung beantragen?

  • Wenn die Wärmeübergabestation im Haus des Hauseigentümers installiert wird und in dessen Eigentum übergeht kann der Hauseigentümer einen Förderantrag als BEG Einzelmaßnahme stellen
  • Verbleibt die Wäremübergabestation im Eigentum des Wärmenetzbetreibers kann dieser als Contractor einen Förderantrag stellen. Der Hauseigentümer kann in diesem Fall nur eine Förderung für Umfeldmaßnahmen beantragen (z.B. Anpassung der Heizwärmeverteilung oder Gebäudeheiztechnik)

Wichtig und zu beachten:

  • Die Wärmeübergabestation darf zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht ins Eigentum des Hauseigentümers übergegangen sein.
  • Für die Förderung als BEG-Einzelmaßnahme ist grundsätzlich der Antrag vor Abschluss eines Liefer- und Leistungsvertrages für die Bauleistung zu stellen.
  • Beim Anschluss an ein Wärmenetz hängt die Förderfähigkeit davon ab, dass der Hauseigentümer den Wärmenetzbetreiber erst nach Stellen des Förderantrags verbindlich mit dem Einbau und der Eigentumsübertragung einer Wärmeübergabestation beauftragt.
  • Der Abschluss eines (Vor-)Vertrages ausschließlich über die Lieferung von Fernwärme ist nicht förderschädlich, sofern im Vertrag nicht der Eigentumsübergang der Wärmeübergabestation an den Hauseigentümer festgehalten ist.
  • Wurde zwar bereits ein solcher (Vor-)Vertrag geschlossen, der Vertrag enthält aber eine auflösende Bedingung in Bezug zur Förderung durch die BEG EM, gilt der Vertragsschluss nicht als Vorhabenbeginn und eine Förderung ist ebenfalls möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der BAFA.

In Kooperation mit dem Fördergeldspezialisten FEBIS Service GmbH bieten die Stadtwerke Schwäbisch Hall als Dienstleistung Hilfe bei der Beantragung von Fördergeldern bei Einzelmaßnahmen zur Heiztechnik nach dem BEG-EM an. Als Tochtergesellschaft der Haller Stadtwerke können auch Kunden der Stadtwerke Öhringen diesen Service in Anspruch nehmen.

Die Checklisten für Wohngebäude und Nichtwohngebäude zur Einreichung bei der FEBIS Service GmbH einschließlich
Auftragsformular, Basisdatenblatt, Vollmacht und Fachhandwerker-Beiblatt können Sie auf der Homepage der Stadtwerke Schwäbisch Hall unter www.stadtwerke-hall.de/foerderprogramm als PDF-Datei herunterladen.

Die wichtigsten Punkte haben wir für Sie in unserem Flyer Heizungsmodernisierung mit finanzieller Förderung zusammengestellt. 

Alle privaten Letztverbraucher können innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist einen mit den Stadtwerken geschlossenen Vertrag für den Bezug von Energie, Waren oder Dienstleistungen widerrufen. Der Widerruf kann formlos oder z.B. mit dem vom Gesetzgeber vorgegebenen Musterwiderrufsformular erfolgen.